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Aufeinander-Zugehen

Das Aufeinander-Zugehen beinhaltet das Annehmen von dem was ist!

Das Annehmen was ist, ist ein Teil der Liebe, die nicht bewertet, nicht zetert, still ist und sich hingibt.

Im Aufeinander-Zugehen sollte der Mensch sich wieder der Liebe in sich besinnen, die vergibt und nicht Schuldige sucht für etwas, das heute nicht mehr von Bedeutung ist.

Der Mensch verrennt sich oft in Schuldzuweisungen, kann nicht erkennen wie er sich dadurch selbst den Weg zum inneren Frieden versperrt.

Er teilt Urteile aus und vergisst dabei sein eigenes Sein, das mitbeteiligt war, am entstandenen Kummer, der verursacht wurde durch fehlendes Wissen über den anderen, durch Ignoranz auf beiden Seiten, durch geringe Wertschätzung dem anderen gegenüber.

Das Aufeinander-Zugehen sollte verbunden sein mit Vergebung, mit Beilegung von Streitigkeiten, mit dem Sinn eines Neuanfangs, um das Voranschreiten auf beiden Seiten zu ermöglichen.

Der Mensch ist durch seine Unwissenheit gefangen, in seinen Verhaltensmustern, die er nicht erkennt, weil er nur mit der vermeintlichen Schuld des anderen beschäftigt ist.

Er lenkt von sich selbst ab, weil er nur beschäftigt ist auf andere einzuhacken, um sich selbst als schuldlos und rein zu sehen, als Opfer ungünstiger Zusammenhänge.

Aber, da es keine Schuld gibt, es keine Täter und Opfer gibt, ist der Mensch gefordert sich selbst auch zu beleuchten, um zu erkennen, welche Aspekte in ihm ihn in diese schicksalsträchtigen Situationen gebracht haben.

Es wirkt nur das Gesetz von Ursache und Wirkung und jeder Einzelne ist aufgefordert sich das auch bewusst zu Gemüte zu führen. Alles was geschieht, ereignet sich aus einem Moment heraus, wo Beteiligte nicht in sich verweilen, wo Beteiligte feststecken in ihren veralterten Glaubensmustern, die antrainiert und aus grauer Vorzeit stammen.

Sie fallen in ein Verhalten, das Höhlenmenschen nutzte, um sich gegen ihre natürlichen Feinde zu wehren. Doch diese Zeit gilt es, als urzeitlich zu erkennen und jeder ist aufgefordert sich so zu benehmen, dass ein friedliches Miteinander möglich wird.

Die Menschheit ist aufgefordert an sich zu arbeiten, um die ursprüngliche Liebe, die in ihr angelegt ist, wieder zu wecken. Der Mensch soll sich wieder erkennen als mitfühlend, vergebend und segnend.

Zeiten der Kriege, Zeiten der Streitigkeiten sollten als urzeitlich angesehen werden, als Relikte einer grauen Vorzeit, wo das Bewusstsein erst seine ersten Schritte getätigt hat.

Die Jetzige Zeit ist durchflutet mit Licht und Liebe und alles was davon ablenken will, ist nur ein Versuch der alten Ansichten, die sich mit aller Kraft am Leben erhalten wollen.

Jeder sollte erkennen, dass sich die Zeiten wandeln, dass nichts mehr ist wie es einmal war, dass Vergebung, in welcher Richtung auch immer, der einzige Weg ist, ein Miteinander zu fördern, ein Miteinander im großen Ganzen.

Der Mensch kann nur bestehen, wenn er alle Schuldzuweisungen begräbt, wenn er alle Erlebnisse, die ihm geschadet haben, vergibt und wenn er den Blick hebt, um die Schönheiten, die ihn umgeben, die in ihm und den anderen liegen, endlich wahrzunehmen.

Durch dieses ewige Beschäftigen mit vergangenem Leid ist es nicht möglich sich darauf zu konzentrieren und deshalb vergeht die Zeit, ohne sie wirklich für sich und andere genutzt zu haben.

Das Aufeinander-Zugehen, das Beilegen von Streitigkeiten, das Vergeben von vergangenen Taten sind das Um und Auf, um endlich zu einem inneren Zustand zu gelangen, der ein Besinnen auf sich selbst möglich macht, um endlich sich mit den Themen zu beschäftigen, die ein Voranschreiten in der Entwicklung eines jeden Einzelnen fördert und unterstützt. Ein Voranschreiten heraus aus einem urzeitlichen Verhalten von einem Gegeneinander zu einem Miteinander.

Geht aufeinander zu, vergebt einander, damit ein Frieden sich einstellt, der nur im Innersten beginnen kann, um sich nach außen auszubreiten.

Ein Friede, der alles andere in den Schatten stellt, der beleuchtet und das letzte Aufbegehren der grauen Vorzeit mit seinem Strahlen zu Staub zerfallen lässt.

Danke :)

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Alberta Moser

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