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ZU-FRIEDEN-HEIT = Zum inneren Frieden finden

Der Friede im Sein beginnt im Innersten. Die Sehnsucht nach Ruhe und Stille ist der Beginn einer Suche nach dem eigenen IST, das darauf wartet sich entfalten zu dürfen und nur in der Stille und Ruhe zum Erwecken gebracht werden kann.

Das Innerste strebt nach Harmonie, Zufriedenheit und Freude. Ist der Mensch jedoch durch sein Umfeld und durch sein eigenes Sein getrieben und ständig in einem Zustand der Anspannung und Bereitschaft etwas leisten zu müssen, kann sich der Frieden im Innersten nicht einstellen.

Das Sich-auf-sich-selbst-Besinnen ist gerade zur Weihnachtszeit wichtig, da sich ein neues Jahr ankündigt, eine neue Zeit bevorsteht, ein neues Sein sich erschaffen will.

Altes will sich verabschieden, will sich abrunden, will sich als bereits gelebt und abgeschlossen erkennen.

Das Neue kann sich aber erst dann präsentieren, wenn der Mensch bereit ist, sich selbst als Wesen zu erkennen, das sich ständig erweitern und verändern will.

Ein Wesen, das nicht still steht in seiner Entwicklung und nach Vollendung hier auf Erden strebt. Vollendung bedeutet, Vergangenes abschließen, um sich selbst als schöpferisches Wesen zu erkennen. Sich diesem Prozess des Neuwerdens durch Abschluss vom Vergangenem hingeben, bedeutet, mit Zuversicht sich dem Neuen anvertrauen, komme was wolle.

Im Trubel der Weihnachtszeit, im Noch-alles-zu-Ende bringen-Wollen, in der Geschäftigkeit, die laut Tradition noch gelebt werden soll, findet der Mensch nicht zu sich.

Er möchte zwar noch alles machen, wie es immer schon so war, doch durch diese Geschäftigkeit verliert er immer mehr den Zugang zur Stille und Ruhe. Durch diese Konzentration auf die äußeren Belange klammert der Mensch sich selbst aus von diesem Frieden, der aus ihm wirken will. Er befindet sich in einen ewigen wiederkehrenden Desaster, das er als solches gar nicht wahrnimmt, weil er glaubt das Neue kündige sich durch äußere Geschäftigkeit an.

Harmonie möchte sich kundtun, möchte sich einstellen und der Mensch sehnt sich insgeheim danach. Er würde gerne ausbrechen aus der Tradition „Wie es immer schon so war“ doch das EGO, die Gesellschaft, die eigene Uneinsichtigkeit zwingt ihm eine Rolle auf, die ihm in die gleichen Bahnen zurückdrängt, um nichts Neues zuzulassen, um im Alten zu verharren.

Das ist der Kreislauf, aus dem es gilt auszubrechen, damit nicht immer das gleiche Lied ertönt: „Alle Jahre wieder, .... zwingt sich der Mensch in denselben Weihnachtswahn!!!“

Das Auf-sich-Besinnen kann laut Tradition erst vonstatten gehen, wenn alle zufrieden gestellt sind, wenn alle die Handgriffe gemacht wurden, die schon vor geraumer Zeit wiederholt wurden und wenn sich Erschöpfung breit macht, um endlich einen Grund zu finden, Ruhe einkehren zu lassen.

Es braucht nicht immer einen Grund, der vorausgeht, damit endlich Stille einkehren kann.

Es braucht nicht immer eine Krankheit, um sich endlich zurückzuziehen von der scheinbar nicht vermeidbaren Geschäftigkeit der Weihnachtszeit.

Es braucht nicht immer eine Katastrophe in der lieben Familie, damit endlich Neuigkeiten den Alltag bestimmen können.

Um zur Zufriedenheit zu kommen, bedarf es Abgrenzung, bedarf es neuer Regeln, bedarf es das Sich-Loslösen von Ritualen, die schon längst veraltert und nicht mehr geachtet werden.

In jedem Augenblick des Lebens ist es möglich sich zu lösen von nicht mehr nachvollziehbaren Traditionen, die nur praktiziert werden, weil es immer schon so war, weil es sich so geziemt, weil es sich so gehört.

Der Jahreswechsel verlangt Rückschau, verlangt ein Resümieren, um auszuklammern was belastet und von sich ablenkt, um endlich zur inneren Zufriedenheit zu gelangen.

Der Mensch hat die Aufgabe sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, für sich zu sein, für sich da zu sein. Alles andere, das von ihm selbst ablenkt, wegführt, ist nur etwas, das den Menschen aus seiner Mitte reißt, um diese Stille, diese Zufriedenheit im Innersten zu stören.

Es gilt zu erkennen inwieweit sich der Mensch von sich entfernt, um anderen gerecht zu sein. Inwieweit er sich von sich wegzerren lässt, um sich selbst zu vergessen.

Vieles ist zu durchleben, doch in jedem Augenblick des Lebens ist es möglich, zurückzukehren zu sich und seinen ureigensten Bedürfnissen.

Es dient niemanden sich aufzuopfern für etwas, dass das Innerste ausklammert, um nach außen hin zu scheinen, als etwas das nur hohl, leer und ohne Sinn ist.

Gerade zur „stillen“ Weihnachtszeit wird dem Menschen schmerzlich bewusst gemacht, wie weit er sich schon von sich selbst entfernt hat, um etwas zu scheinen, das er im Innersten nicht ist, im ständigen Wiederholen von Mechanismen, die längst keinen Wert mehr darstellen und nur im Außen scheinbar strahlen und blenden.

Eine neue Zeit bricht an, wie jedes Jahr.

Neue Möglichkeiten bieten sich, wie jedes Jahr!

Das Neu-Sein in der Zufriedenheit möchte sich erfahren, wie jedes Jahr!

Darum schließt ab mit dem das bereits schon lange nicht mehr zeitgemäß ist und erkennt die Chance euch neu zu definieren!

Erkennt die Stille in euch und strahlt sie mit eurem Vorbild nach außen, um anderen die Möglichkeit zu bieten, sich selbst in ihrem Schein-Dasein zu erkennen. Sich selbst als ein Wesen der Zufriedenheit, der Stille, der Freude und der Dankbarkeit zu erkennen, weil das Getrieben-Sein nur ein Aspekt einer Scheinwahrheit ist.

Dann erst kann sich im Außen das zeigen was im Innersten schon immer da war.

Nämlich Zufriedenheit verbunden mit Hoffnung und Freude, die Glanz und Glorie im Außen nicht benötigt, um zu glänzen.

Danke :)

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Alberta Moser

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