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Bewegung - Stillstand

Stillstand ist ein Teil von Bewegung. Der Stillstand ist da, um sich seiner Geschäftigkeit bewusst zu werden.

Hält der Zustand des Verharrens in Bewegungslosigkeit jedoch länger an, sei es nun in geistigen oder körperlichen Belangen, ist zu überprüfen, ob ein möglicher „Programmierungsfehler“ vorliegt. Die Einstellung, die Mensch zum Leben hat, ist zu überprüfen, denn Mensch ist geschaffen für Bewegung, für Entwicklung, für Fortschritt.

Das Stillstehen ist oft notwendig, um zu regenerieren, zu resümieren, zu veranschaulichen, doch das Verharren in ständiger Stagnation ist kräftezerrend, demotivierend und lähmt die Kreativität in jedem, der sich des Lebens nicht erfreut.

Der Verlust der Freude am Leben lässt den Menschen stillstehen, lässt ihn zweifeln an sich und der Schöpfung, lässt ihn resignieren, weil er meint, nichts bewerkstelligen zu können.

Doch das Sich-selbst-in-Bewegung-Setzen bringt auch Bewegung ins Leben und bringt somit Neues hervor, das sich nur entwickeln kann, wenn Bewegung vonstatten geht.

Das Leben steht nie still, es entwickelt sich selbst aus allem was ist.

Dieses Stirb und Werde dient dem Fortbestand eines Seins, das sich ständig wandelt und aus sich selbst heraus gestaltet.

Vieles, das nicht mehr von Bedeutung ist, darf sich verändern, damit Neues entstehen kann. So ist es auch mit Verhaltens- und Glaubensmustern, die sich bereits eingebrannt haben und unbedingt einer Transformation bedürfen.

Alles was nicht mehr dienlich ist, darf sich verändern, damit neue Anschauungen aus anderen Blickwinkeln entstehen können und somit das Leben wieder an Wert gewinnen kann.

Tagtäglich dasselbe tun, tagtäglich dieselben Ansichten vertreten, ohne andere Meinungen und Anschauungen zu akzeptieren, lässt den Menschen vereinsamen und die Freude am Sein verkümmern. Das Sich-nicht-Weiterentwickeln verstärkt den Hang zur Dramatik, denn jede Neuerung wäre Bedrohung für den, der sich in seiner eigenen kleinen Welt gemütlich gemacht hat, um allem auszuweichen, das für ihn nicht annehmbar wäre.

Stillstand ist ein Nicht-anders sein-Wollen. Ein-Fehler-Suchen im Außen, ohne auf eine Veränderung des eigenen Selbst zu bauen. Ein Warten auf Veränderung im Außen, die sich nie ereignen wird, setzt der Mensch sich nicht selbst in Bewegung.

Bewegung kann nur vonstatten gehen, wenn der innere Wille zur Veränderung gegeben ist. Die Bequemlichkeit hinter sich zu lassen, ist ein Sich-selbst-Aufraffen zur aktiven Gestaltung des eigenen Lebens, denn alles ist einem gegeben, um das Leben so gestalten zu können, wie der Mensch es sich für sich ersinnt. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, außer der Mensch setzt sich diese Grenzen selbst.

Alles ist möglich, setzt der Mensch sich in Bewegung zur seiner persönlichen Entfaltung.

Er kann nur bei sich selbst beginnen und Schwierigkeiten im Außen spiegeln nur die Schwierigkeiten im Inneren wieder.

Ein Sich-Einlassen auf Veränderung ist das Verlassen von der Stagnation, die nur entstanden ist aus dem Nicht-verlassen-Wollen der eigenen Bequemlichkeit, aus dem Verharren in der Komfortzone, aus dem Sich-selbst-nicht-wahrnehmen-Wollen .

Erst wenn sich Bewegung im Denken und Handeln einstellt, kann sich Bewegung im Leben ergeben und somit ein aktives Gestalten von Lebensumständen, die das Leben lebenswert machen.

Es ist eine reine Glückssache, wenn der Mensch erkennt, dass er sein Glück selbst in der Hand hat und er erkennt, dass alles was sich ereignet durch Bewegung im Geiste veränderbar ist.

Danke :)

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Alberta Moser

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Carrissa® Balance Therapeutin

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