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Richtung und Veränderung

Mensch ist Zeit seines Lebens auf dem Weg, auf dem Weg zurück nach Hause.

Ab dem Zeitpunkt seiner eigenen bewussten Wahrnehmung begibt er sich auf die Suche nach seinem Weg.

In den ersten Jahren seines Lebens ist er noch unverfälscht und rein, doch die Erziehung prägt ihn, die Gesellschaft formt ihn, die Systeme drücken ihn in einen Rahmen der Gehorsamkeit. So entstehen Menschen, die geprägt sind, die verformt wurden, die begrenzt wurden, nur um in einen Rahmen zu passen, der gerade erwünscht ist.

Durch diese Prägungen in der Kindheit, diesen Verformungen zur Gehorsamkeit, ist Mensch ein angepasstes, gefügiges und leicht manipulierbares Instrument im Machtkampf der Giganten geworden.

Erst ab einem späteren Zeitpunkt, wenn Unzufriedenheit, Krankheit und Kummer Mensch plagen, beginnt die Sinnsuche und Schwerstarbeit ist angesagt. Der wahre Wesenskern ist zu finden und auferlegte Prägungen, Verhaltensmuster und Masken sind zu erkennen und zu verändern.

Sind eingebrannte Male aus Erziehung, Gesellschaft und Systemen vorhanden, ist Veränderung schwierig und oft sehr schmerzvoll.

Doch Mensch trägt die Gabe des freien Willens in sich und dieser Wille sollte sich einer höheren Ordnung unterwerfen, die nicht von dieser Welt ist. Es ist eine Ordnung des Geistes, der wahren Intelligenz, die Ordnung der Gesetzte des Universums.

Ist es Mensch möglich Dinge zu deuten, die hinter der Ignoranz der Menschen liegt, kann er Schlüsse ziehen, um der Menschheit zu dienen.

Doch Gier, Neid und Eifersucht leiten Mensch in die Irre, verwirren ihn und der Schleier der Ablenkung vom Weg, legt sich über seine Wahrnehmung. Die klare Unterscheidung von wahr und nicht real wird immer schwieriger, weil die Täuschungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Alles wird manipuliert, um den Profit zu steigern, um den Schein zu wahren, um Mensch vom wahren Sein abzuhalten. Die Konsequenzen sind zerstörerisch und vieles wird lieber zunichte gemacht, als dass es gemeinsam genutzt wird.

Die Richtung, die zu gehen ist, hat sich aus den Augen vieler Verirrter verloren und das Herumirren ohne Sinn und Ziel ist die Ursache für Streit und Zwistigkeiten im Miteinander.

Viele wollen noch immer den Schein wahren und erkennen nicht ihren nahenden Untergang im Verweilen in ihren veralterten Ansichten und Anschauungen.

Das Boot droht zu versinken und der Kapitän verlässt früh genug sein sinkendes Lügengebilde, um zu seinem Vorteil sein Hab und Gut ins Trockene zu bringen.

Die Mannschaft rudert noch, strampelt sich ab, um sich festzuhalten an dem Gerüst der Deformierung und des Betrugs.

Der Kapitän steht für jene, die die Menschen in die Irre führen, ihnen schön tun und solange missbrauchen, bis nichts mehr zu holen ist.

Das Boot steht für die Krankheit, für den Schmerz, für das Leid, das sich gebiert, lässt Mensch sich betrügen und belügen. Zurück bleibt der Mensch, der seine Richtung verloren hat, weil er sich hat täuschen lassen, weil er seine innere Stimme verstummen ließ, weil er geglaubt hat, nur das Sichtbare sei Maßstab aller Dinge.

Um den Untergang aufzuhalten ist es notwendig, die Richtung wieder zu finden.

Woher kommen wir und wohin gehen wir?

Um die Richtung nicht aus den Augen zu verlieren, ist es notwendig in den Wirren des Alltags, in sich zu ruhen, in sich verweilen zu können und den inneren Frieden zu zelebrieren.

Es ist nicht einfach im Auf und Ab des Lebens bei sich zu bleiben, denn Mensch wird tagtäglich durch Widrigkeiten an seine Grenzen gebracht. Widrigkeiten, die seinen Glauben prüfen sollen und ihm auffordern wollen tiefer zu tauchen.

Die klare Unterscheidung ist zu lernen, die Sicht ist zu klären, der Geist ist zu schulen, um „über dem Wasser gehen zu können“.

Jeder trägt diese Macht in sich, beginnt er erst auf sein Innerstes zu hören und Augen und Ohren zu verschließen für jene, die das Blaue vom Himmel predigen, die täuschen und betrügen, nur um für ihren eigenen Vorteil zu sprechen.

Die eigene Richtung ist wieder zu finden und beizubehalten. Dadurch kann sich Veränderung einstellen. Veränderung hin zu einem eigenständigen ICH, das jedem Sturm trotzen kann, sind die Wogen auch noch so hoch und bedrohlich.

Das Sich-Begeben auf den eigenen Weg ist ein Sich-Befreien von Vorgaben, die nur kurzfristig von Bedeutung sind und weder Nachhaltigkeit noch Zukunft versprechen können.

Sich zu entwirren aus Intrigen und Machtspielchen bringt persönliche Freiheit.

Auch wenn der Weg einsam erscheint und für viele unverständlich ist, ist es ein Weg von Klarheit und Verständnis.

Klar deshalb, weil Täuschungen und Enttäuschungen durch andere wegfallen und verständlich, weil durch die Gesetze des Universums vieles im vorhinein kalkulierbar wird.

Ursache und Wirkung ist ein Gesetz, das einen Weitblick voraussetzt und diesen Weitblick erlangt Mensch nur im ständigen Sich üben und meistern von Situationen im Alltag.

Geht euren Weg, nicht den Weg der anderen!!!

Behaltet eure Richtung im Auge und lasst euch nicht verwirren durch Aussagen, die euch in die Irre führen!!! Arbeitet an eurer persönlichen Veränderung, an dem Loslassen von Verhaltensmustern, Prägungen und Masken, die euch deformieren und verunstalten!!!

Seid Meister eures Lebens und findet euren speziellen Schatz in eurem Innersten.

Nur ihr alleine seid fähig dazu. Die Hilfe des Geistigen ist euch gewiss, macht ihr euch auf den Weg euch selbst zu finden.

Die Richtung ist vorgegeben, erkennt die Zeichen und nutzt eure Gaben, um eure Richtung zur eurer speziellen Veränderung einzuschlagen.

Danke :)

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Alberta Moser

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Carrissa® Balance Therapeutin

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