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INNERER FRIEDE

Innerer Frieden ist wie das Ruhen an einem Ort, an dem nichts zu stören scheint.

Mensch, der inneren Frieden besitzt, ist in sich gekehrt, um Kraft zu sammeln, um aufzutanken, um sich seiner selbst bewusst zu sein und zu werden.

Innerer Frieden ist ein Verweilen in Stille und Ruhe, um das wahrhafte Leben zu spüren.

Alles was diesen Frieden stören will, ist Ablenkung, ist Zerstreuung, ist die Illusion von einem Leben, das zu täuschen in der Lage ist, da das Augenmerk nach außen gerichtet ist und der Blick auf das Wesentliche abgelenkt wird.

Das wahrhafte Sein findet jedoch im Innersten statt, zeigt sich auf subtilste Art und Weise und übt sich Mensch stets in der Erhaltung seines inneren Friedens, ist Krankheit und Unwohlsein nicht von Nöten.

Das immer wieder In-sich-Kehren ist notwendig, um sich selbst nicht zu „zerstreuen“. Denn Mensch, der sich nur leiten lässt von seinem Umfeld, der seinen Fokus gerichtet hat auf das Äußere, der ist abgelenkt vom wahren Beweggrund seines Daseins.

Er ist verwirrt, wenn er sich nach dem Außen richtet, weil sein Innerstes unbewusst von ihm verleugnet wird. Er hat sein Ziel aus den Augen verloren und orientiert sich nun nach dem was für ihn oberflächlich greifbar und wahrnehmbar erscheint.

Auch andere richten sich nach dem, was sie wahrzunehmen glauben.

Das ist ein Sich-Zerstreuen nur um Teil zu sein von einem Spiel der Verwirrungen.

Doch da alles nur Projektion ist, können nur Wenige unterscheiden zwischen Wahrheit oder Illusion. Das Äußere wird zur Bewertung herangezogen, Schlüsse werden gezogen, und Urteile vorschnell gefällt. Das Innerste wird außer Acht gelassen und Mensch findet sich wieder in den Fängen des Scheins, um etwas zu sein, was er im Außen bereits ablehnt. Ein Widerspruch, der Krankheit und Unwohlsein nährt und zusätzliche Verwirrung stiftet.

Das Unwohlsein wird nach außen gespiegelt, die Schuld daran wird nach außen verlagert und die Verwirrung, die im Innersten stattfindet, wird an andere weitergegeben. Der Blick ist getrübt, die Sinne sind verunsichert und jeder, der damit in Berührung kommt, wird angesteckt von diesem Spiel des Scheins.

Mensch ist in seiner Mitte, wenn äußere Belange ihn nicht berühren, wenn er emotionslos handeln und Ruhe in jede aufgewühlte Situation bringen kann. Dieses In-sich-Ruhen ist ein Aspekt von höchster Lebensqualität.

Situationen, die bedrohlich wirken, können mit kühlem Kopf gemeistert werden, da dieses In-sich-Sein die Stimme des Innersten zu Rate zieht.

Die Schau zu bewahren auf Dinge, die wichtig sind und das sich nicht verwirren lassen von Dingen, die nur oberflächlich Verwirrung stiften wollen, ist ein Aspekt des Lebens, den es zu bewahren lohnt.

Das In-sich-Ruhen, das Bei-sich-Bleiben, das Für-sich-Dasein ist lebensnotwendig, wenn das Leben prüft, an einem rüttelt und schüttelt und Mensch glauben lässt, er sei allein und verlassen.

Es gilt zu erkennen, dass jede Antwort einem innewohnt, dass alles Sinn macht, selbst die scheinbar dramatischsten Erlebnisse und dass das Leben für jeden sorgt, der sich selbst zu erkennen bereit ist.

Innerer Friede kann nur erreicht werden, wenn Mensch seinen Fokus auf sich selbst und seine Stärken und Schwächen richtet. Nur so kann erkannt werden, wer der Regisseur, der Akteur oder der Statist ist.

Das Drehbuch schreibt jeder selbst. Jeder selbst hat es in der Hand welche Rolle im Leben er sich selbst zugesteht. Der innere Friede entscheidet.

Wird es eine Rolle des Opfers, des Leidenden gesteht sich der Autor selbst ein, dass er seinen Fokus weg von seinem Innersten gerichtet hat, indem er sich auf ein Schauspiel der Täuschung und Tarnung eingelassen hat, dem Spiel der Oberflächlichkeit.

Er spiegelt somit seine innere Zerrissenheit nach außen und zieht somit äußere Umstände an, die ihm in die Rolle des Opfers drängen.

Ein Spiel, eine Regel, ein Gesetz, das es zu erkennen und zu verwandeln gilt, will der Autor in die Rolle des Helden schlüpfen.

Innerer Frieden kann nur erreicht werden, wenn äußere Umstände als das erkannt werden, was sie sind, nämlich vorübergehende Störenfriede.

Sie provozieren, sie beunruhigen, sie verwirren, nur damit Mensch sich wieder auf sich selbst besinnt. Werden diese Störenfriede erkannt, dürfen sie entlarvt und neutralisiert werden.

Doch da Mensch immer im Recht sein will und auf seinen Standpunkt beharren will, lässt er andere durch seinen fehlenden inneren Frieden gar nicht zur Ruhe kommen, weil auch er nach außen und nicht nach innen blickt.

Was ist jetzt zu tun, um in der Mitte zu bleiben, auch wenn sich alles gegen einen zu richten scheint?

Abgrenzen, sich nicht verwickeln lassen in Dinge, die einem nicht betreffen, anderen einen Spiegel vorhalten und im Falle einer emotionalen Berührung, nach den Wurzeln in sich selbst graben.

Denn ist Mensch berührt von etwas, das ihm zugetragen wird, dann ist es das Innerste, das sich nach Klärung sehnt. Das Innerste lässt sich von außen verwirren und beunruhigen und diese Ruhe, diesen Frieden gilt es wieder zurückzuerlangen, um dem wahren Leben gerecht zu werden. Es nützt niemanden, wenn alle Beteiligten den Frieden verlieren. Klaren Kopf zu bewahren ist das Einzige, um so handeln zu können, wie es die Situation zur Klärung bedarf.

Inneren Frieden nach außen projiziert, erzeugt Frieden bei anderen, die vergessen haben, wie es sich anfühlt in der Mitte ihrer selbst zu sein.

„Ich bewahre meinen inneren Frieden, weil mein Innerstes Friede ist!!!“

Danke :)

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Alberta Moser

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