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WER SUCHET, DER FINDET

Mensch ist Zeit seines Lebens auf der Suche.

Der Eine ist sich dessen bewusst und strebt ständig nach einer Steigerung seines Seins, ohne je Zufriedenheit zu erlangen.

Der Andere sucht, ohne zu wissen wonach.

Die Suche richtet sich nach dem Erlangen von Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Anerkennung, Begeisterung, Zugehörigkeit, nach dem gewissen Etwas.

Doch ohne wahrhaft zu wissen wohin dieses Verlangen führt, treibt sich Mensch selbst voran, um zu finden was er im Grunde nie verloren hat.

Mensch fühlt sich verloren, kann er sich selbst keinen Halt geben und so beschränkt sich seine Suche nach Ganzheit nach den Richtlinien, die von außen diktiert werden.

Das Geheimnis liegt jedoch nicht in den Medien, in der Gesellschaft, in der Politik.

Das Geheimnis liegt in jeden einzelnen Menschen, das danach trachtet gefunden zu werden.

Mensch sucht nach Gleichberechtigung, nach Gerechtigkeit, nach Verständnis.

Doch wird er das im Außen solange nicht finden können, solange er selbst nicht bereit ist, seine eigene Einstellung dem Leben gegenüber zu ändern.

Erst wenn er willig ist, sich selbst zu erkennen, wird die Suche sich verwandeln in einen Weg der Zuversicht, des Glaubens, der Hoffnung, des Wissens und der Weisheit.

Die Suche nach all diesen fehlenden Aspekten, die Mensch glaubt im Außen finden zu können, werden dann in ihm und durch ihn ans Tageslicht gebracht.

Die Bereitschaft zu entdecken, den Mut Grenzen zu überschreiten, der Wille zu wachsen, all das ist unumgänglich bei der Suche nach dem Weg, der schließlich die Suche in ein Ankommen verwandelt.

Dieser Suche liegt immer die Trennung vom Ursprung zugrunde.

Mensch glaubt sich getrennt zu haben von seinem Schöpfer, indem er sich gelöst hat aus der Verbundenheit seiner ursprünglichen Quelle. Und doch besteht die Verbundenheit nach wie vor. Sie wurde nie getrennt, nur Mensch ist sich dessen nicht bewusst und irrt deshalb durch seine selbst erschaffenen Illusionen und erkennt die Wahrheit nicht.

Die Wahrheit ist, dass der Ursprung ganz nahe ist. Versteckt und verborgen und doch von jedem sichtbar, der zu schauen wagt.

Diesem Schauen liegt ein Erwachen zugrunde und dieses Erwachen ist nur die Bereitschaft sich selbst sehen zu wollen, um sich zu erheben aus diesen selbst erschaffenen Träumen und Illusionen.

Das Leben prägt, formt und gestaltet sich so wie Mensch es zulässt und beruhen seine Einstellungen und Justierungen nicht auf der Wahrheit, dann ist das Erwachen aus diesem Traum nur schwer möglich.

Es gilt sich zu erkennen und zu finden, um dem Leben Ehre zu erweisen.

Dem Leben das Beste zu geben und sich als das zu erkennen was man ist, nämlich ein Erschaffer seines eigenes Seins. Nicht mehr und nicht weniger.

Hat Mensch sich erkannt, kann er sich gar nicht mehr einer Illusion hingeben, denn das wäre Selbstbetrug und Selbsttäuschung.

Die Wahrheit kennt die Masken und Verkleidungen und schaut dahinter, um das wahre Sein zum Vorschein zu bringen.

Die Wahrheit ist rein und klar, unverfälscht, ohne Ausschmückung oder Verschönerung, einfach und logisch.

Die Wahrheit ist der Weg hin zum Ursprung, weg vom Betrug und von der Vernichtung.

Die Wahrheit kennt und weiß.

Die Wahrheit deckt auf und bereinigt.

Die Wahrheit ist Harmonie und Ausgeglichenheit.

Die Wahrheit ist der Anfang und das Ende.

Die Wahrheit ist absolut befreiend.

Und was macht Mensch?

Er neigt dazu, sich selbst zu belügen, um sich in seiner Traumwelt halten zu können. Um zu verweilen in Illusion und Schein, ohne zu wissen, welchen Selbstbetrug er an sich vollzieht und folglich sich und seinem Umfeld damit Schaden zufügt.

Um aus dieser Scheinwelt aussteigen zu können, ist es notwendig sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Dieser Weg ist steinig und unwegsam, jedoch lohnenswert und heilend.

Da das Leben prägt, formt und ständig im Wandel ist, ist Mensch aufgefordert sich selbst zu erkennen, damit das Leben durch ihn wirken kann.

Ist Mensch nun durch sein Umfeld verunsichert und nicht in seiner Mitte, kann er ebenfalls nur agieren aus einer Unsicherheit heraus, die Klarheit und Reinheit verfälscht und zunichte macht. Unklarheit und Trübheit sind dann die Begleiter auf der Suche nach der Wahrheit, solange bis Mensch sich nicht mehr länger von Unwahrheit und Betrug blenden lässt und sich selbst als den Brunnen für die Quelle entdeckt.

Dieser Brunnen sollte sauber sein, geläutert sein, um die Informationen der Quelle nicht zu verunreinigen. Denn die Quelle liefert die Wahrheit zutage, vorausgesetzt der Brunnen ist imstande das wiederzugeben, was durch ihn ans Tageslicht will.

Ein Geben und Nehmen, ein Miteinander Wirken, um die Wahrheit jenen nahe zu bringen, die auf der Suche sind.

Wer suchet, der findet.

Wer anklopft, dem wird aufgetan.

Wer bittet, dem wird gegeben.

Danke :)

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Alberta Moser

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