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EIGENLIEBE

In welchen Bereichen des Lebens beginnt man sein Da-Sein selbst in die Hand zu nehmen, um selbstständig, unabhängig und frei zu sein?

In welchen Bereichen des Lebens ist man unselbstständig, abhängig und nicht frei? Wo passt man sich an, um nicht aufzufallen, um sich klein zu halten, um dazu zu gehören?

In welchen Bereichen des Lebens hört man nicht auf die Stimme des Herzens?

Alles Fragen, die den Sinn des eigenen Lebens in Frage stellen und den Aspekt der Eigenliebe beleuchten.

Lebt Mensch sein Leben eigentlich für sich, oder opfert er sich für andere auf, um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erlangen, weil er sich selbst keinen Wert beimisst?

Oder lebt er nur von anderen, indem er nur verlangt ohne auch nur etwas davon auszugleichen?

Wo bin ich absolut frei in meinen Entscheidungen, ohne Kompromisse einzugehen, um keinen Wind aufzuwirbeln?

Die Erziehung hat uns gelehrt zu gehorchen, zu folgen, sich unterzuordnen, damit man dazu gehört und nicht aus dem Rahmen fällt.

Aber ist das die Wahrheit? Soll man so leben? Wie weit ist die Verfremdung seiner Selbst schon vorangeschritten?

Der Beginn der ersten Veränderung, die man eingehen sollte im Leben, um sich wieder selbst spüren zu können, ist der Akt der Eigenliebe.

Die Eigenliebe ist der Grundstein auf dem alles andere aufbaut. Ist kein Fundament für das Leben vorhanden, wird das, was darauf aufbaut, wackelig und einsturzgefährdend.

Die Selbstachtung, die Wertschätzung sich Selbst gegenüber, die Annahme dessen was und wer man selbst ist, ist notwendig, um das Leben überhaupt bewusst und wahrhaftig wahrnehmen zu können.

Achtet Mensch sich selbst nicht, wird er auch sein Gegenüber nicht achten.

Achtet Mensch sein eigenes Leben nicht, wird der auch das Leben anderer nicht achten.

Achtet Mensch seine eigenen Gefühle nicht, wird er auf den Gefühlen anderer herumstampfen und dadurch sich selbst und andere verletzen.

Die Eigenliebe ist unumgänglich im Spiel des Lebens.

Sie erhebt Mensch zu dem was er zu sein beabsichtigte, nicht mehr und nicht weniger.

Wer sich selbst achtet, wertschätzt, annimmt so wie er ist, ist nicht imstande andere zu verletzen oder zu deformieren.

Wer sich selbst nicht liebt, erwartet die Anerkennung, die er für sich selbst nicht empfinden kann, von außen und alles was er glaubt zu brauchen, soll von außen auf ihn einströmen.

Veränderung kann hier nur vonstatten gehen, wenn Mensch erkennt in welchen Bereichen er gegen sich selbst und in Folge gegen andere agiert.

Es ist ein Spiel. Ein Spiel mit Lernprozessen, die, ist man sich seiner bewusst, aufzeigen wo Mensch feststeckt und die Chance bekommt, auszusteigen aus dem Spiel der Selbstverachtung.

Verachtung ist ein hartes Wort, doch Mensch, ist er sich seiner nicht bewusst, verachtet tagtäglich durch die Missachtung seiner Selbst, sein eigenes Da-Sein und somit das der anderen.

Erkennt Mensch nun seinen Irrtum und beginnt sich selbst zu achten und wertschätzen, kann der Fluss des Lebens für ihn sorgen und ihn noch weiter eintauchen lassen in die Geheimnisse des Erwachens.

Denn nur wer sich selbst behindert durch eigene Geringschätzung und Abwertung, wird den Reichtum und Wohlstand, der einem zur Verfügung stünde, nicht wahrnehmen und sogar ablehnen, weil er durch seinen fehlgeleiteten Glauben an der Verachtung seiner Selbst weiterhin festhält.

Erkenne Mensch deinen Irrtum.

Erkenne Mensch deinen Wert und erfreue dich an den Gaben, die dir zur Verfügung stehen.

Erkenne Mensch deinen Reichtum, den du in dir trägst und trage ihn nach außen, damit auch andere ihren eigenen erkennen und in diesem Überfluss leben können.

Erhebe dich Mensch aus den Fesseln deiner Geringschätzung, aus deiner Bedeutungslosigkeit, um großartig und einzigartig sein zu können.

Danke :)

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Alberta Moser

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Carrissa® Balance Therapeutin

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