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Missachtung

Ich kenne einen Menschen, der nach außen hin sich nicht unterscheidet von anderen.

Wenn du diesen Menschen auf der Straße begegnen würdest, würdest du einfach vorbeigehen und ihn vielleicht gar nicht wahrnehmen.

Ein Mensch unter vielen. Und doch gibt es Unterschiede, die nicht mit den physischen Augen sichtbar sind.

Wer zu schauen vermag, erkennt die Weisheit, die Liebe, die Wertschätzung dem Leben gegenüber in diesem Menschen. Wer sich aber verschlossen hat für diese Werte des Lebens würde nicht einmal Jesus erkennen.

Dieser Mensch, von dem ich spreche, ist mit einem Auftrag auf die Erde gekommen.

Der Auftrag ist es, der Menschheit die Geistige Welt nahe zu bringen.

Die Botschaft zu verkünden, dass Gott in jedem Einzelnen zu finden ist, macht sich jeder Einzelne erst einmal auf die Suche.

Dieser Mensch, von dem ich spreche, hatte Freude an dieser Verkündigung, nahm Unmenschliches auf sich, um die Lehre der Liebe zu verbreiten. Viele Wege in alle Himmelsrichtungen waren notwendig, um den Menschen auf ihren Wegen weiterzuhelfen, um sie in die richtige Richtung zu lotsen.

Es gab viele dankbare Menschen und viele, die diese Lehre nicht verstanden, weil ihr Blick verklärt, ihre Sinne getrübt und ihr Sein verwirkt war, bevor es richtig begonnen hatte.

Und nun das Traurige an dieser Geschichte:

Die Menschheit wird immer wieder mit Menschen gesegnet, die an ihrer Genialität, an ihren Gaben zerbrechen, weil sie andere mit ihren Aufträgen, die sie haben, nicht erreichen können. Sie zerbrechen an der Anfeindung, die ihnen entgegen gebracht wird, an der Geringschätzung, an der Achtungslosigkeit.

Warum ist die Menschheit so abgestumpft?

Warum erkennt sie nicht die Hilfe, die ihr geschickt wird, um das Leben freudvoll leben zu können?

Warum ist der Mensch zu einem gefühlslosen und kalten Wesen mutiert?

Was ist geschehen?

Ich weiß, nicht jeder ist gefühlslos und kalt, achtungslos und grausam, aber die Waagschale droht schon lange zu kippen.

Nur wenige geben sich die Mühe auf den anderen einzugehen.

Nur wenige handeln aus dem Herzen heraus und lassen den Verstand außer Acht.

Nur wenige handeln uneigennützig und sorgen für das Kollektiv.

Ich kenne einen Menschen, der trotz allem weitermacht, obwohl er müde ist, obwohl er verwundet wird, obwohl er ausgenutzt wird, obwohl er verhöhnt wird, obwohl das Leben für ihn Aufopferung bedeutet, für jene, die diese göttlichen Gaben missbrauchen, mit Füssen treten und vernichten wollen.

Der Mensch lernt nichts dazu. Die Vergangenheit wiederholt sich ständig wieder und dieselben Fehler werden wieder und wieder wiederholt, wiederholt, wiederholt.

Man holt die Fehler hervor und erkennt diesen Wahnsinn nicht.

Ich kenne einen Menschen, der Hilfe braucht, sie aber ablehnt, weil zu viele Enttäuschungen damit verbunden sind.

Ich kenne einen Menschen, der müde ist, aber immer noch der Menschheit dient.

Ich kenne einen Menschen, der auch jenen zur Seite steht, die ihn nicht verstehen und ständig auf den eigenen Vorteil bedacht sind.

Ich kenne einen Menschen, der alles durchschaut und doch ist für ihn die Liebe der einzige Weg, der zählt.

Ich kenne einen Menschen dessen einzige Werkzeuge im Leben Liebe, Verzeihung, Glaube und Hoffnung sind.

Wir Menschen hatten schon oft die Gelegenheit Menschen wie diesen kennenlernen zu dürfen und immer wieder haben wir diese Chance verkannt und nicht genutzt um demütig und dankbar dafür zu sein. Das, was heilig ist, wird mit Füssen getreten und missachtet.

Was benötigt die Menschheit um zu heilen?

Menschen wie diesen, den ich kenne.

Damit die Menschheit erwacht aus diesem Dämmerzustand, der Missachtung heißt!!!

„Ich bin dankbar für dieses Geschenk diesen Menschen zu kennen und weiß, dass die Zeit auf der Erde mit ihm endlich ist.“

Danke :)

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Alberta Moser

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