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Was ist Achtsamkeit und Wertschätzung?

Achtung haben heißt, ich habe Mitgefühl, ich habe Einfühlungsvermögen, ich achte mein Leben und das Leben der anderen. Ich schade weder mir noch füge ich Schaden meinen Mitmenschen, den Tieren, den Pflanzen zu. Ich weiß, dass alles was mich umgibt, mir dient, damit ich mit allem versorgt bin, um gesund und freudvoll sein zu können.

Ich achte das Leben, da es ein Geschenk ist und da es nicht selbstverständlich ist, dass ich saubere Luft atmen darf, dass ich sauberes Wasser trinken kann und dass ich ein Dach über den Kopf habe. Ich darf mich erfreuen an allem was mich umgibt und erkenne diesen Reichtum, der mich beschenkt.

Erkenne ich diese Großartigkeiten nicht, bin ich gefangen in einem Mangeldenken, in einem ständigen Denken, das Leben sei Qual und bestraft mich, und nur die Anderen seien begünstigt. Aber nur mein Denken erzeugt diesen Mangel, dieses Nicht-genug-zu-haben-Denken. Ich bewerte mich, mein Sein und falle somit in die Verurteilung meiner Selbst. Ich verurteile mich und andere für all die schlimmen Dinge, die mir präsentiert werden und erkenne nicht, dass ich selbst der Schöpfer meiner eigenen Wirklichkeit bin. Ich lebe im Schein dieser meiner mir erschaffenen Wahrheit und bin somit im Kreislauf dieser Abwärtsspirale gefangen. Durch mein eigenes Denken, durch mein Mangelbewusstsein erfahre ich immer mehr an Negativen um zu erkennen, dass dieser Weg der Weg in die Irre ist. Ich erfahre die Krankheit am Körper durch das Kreieren meiner eigenen kranken Gedanken. Die Krankheit ist dann letztendlich das Ergebnis meiner Einstellung, meiner Ansicht, meines verwirrten Verharrens in dieser scheinbaren Wahrheit, und zugleich ist sie auch der Weg aus diesem Dilemma.

Denn der Mensch ist von Geburt an ein freudvolles Wesen, aber Freude geht verloren, befindet man sich in einem, durch seine eigenen Gedanken erschaffenen, kranken Körper. Nach einiger Zeit des Siechtums bin ich nun bestrebt gesund zu werden und dies geschieht nur durch die Veränderung meiner Einstellung, durch Veränderung meiner Sicht und durch Veränderung meines Denkens.

Nun zurück zur Achtung und Wertschätzung

Habe ich nun genug vom Siechtum und dem Dahinvegetieren, von diesem krankhaften Zustand und strebe ich nach Ganzheit von Körper, Geist und Seele, habe ich erkannt, dass das Leben mehr zu bieten hat, als meine eigene beschränkte Welt. Ich erkenne die Vielfalt an Möglichkeiten, die mir geboten werden und gelange somit in den Fluss des Lebens. Ich zapfe an, an der Quelle, an dem nie enden wollenenden Überfluss, der mir zur Verfügung steht. Ich gelange in den Austausch mit meinem Umfeld, in ein achtungsvolles Miteinander. Denn das Leben ist ein Geben und Nehmen, ein ständiges sich Austauschen und sich Unterstützen.

Voraussetzung ist, dass der Ausgleich gegeben ist!!!

Verharre ich jedoch in meinem Mangelbewusstsein, erkenne ich nicht dieses achtungsvolle Geben und Nehmen, dieses einander Wertschätzen für die Unterstützung, die man bekommt. Ich nehme was ich bekomme, nur um mich zu bereichern und vergesse aber den Ausgleich zu treffen. Und somit ist der Fluss des Lebens unterbrochen und das Leben fließt wieder nur in eine Richtung ohne Wiedergutmachung. Es nimmt mir mehr als ich genommen habe.

Achtung und Wertschätzung sind das Wissen über diesen Ausgleich von Geben und Nehmen.

Achtung und Wertschätzung sind das Wissen über die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung.

Achtung und Wertschätzung sind das Erkennen der Großartigkeit des Lebens, denn achte ich das Geschenk des Lebens nicht, gebe ich mir selbst und anderen auch keine Achtung. Ich wertschätze nicht das Leben und deshalb beschenkt das Leben nur den, der es zu schätzen weiß. Es beschenkt nur den, der dieses Geschenk wahrnimmt und über alle Maßen schätzt.

Das Leben ist der Schatz, den wir aus unseren Augen verloren haben, weil wir mit unserer Achtungslosigkeit das Leben mit Füssen treten.

Ich achte mein eigenes Leben und das Leben aller da existierenden Lebewesen, weil ich ein Teil davon bin.

Ich achte mich, da alle anderen mich auch achten.

Ich achte auf mich, da ich der Schöpfer meines Lebens bin.

Ich achte alle anderen, da sie meine Wegbegleiter sind um mir meine Gaben und Fehler aufzuzeigen.

Ich wertschätze mein Leben, da dieses jetzige Leben mein einziges in dieser Form ist.

Ich wertschätze alle Menschen, auch die, die mir keine Achtung entgegen bringen können, da auch sie gefangen sind in ihrem nicht erkannten und selbstauferlegten Leid.

Ich bedanke mich für die Achtungslosigkeit der anderen, da durch sie, ich meine Achtsamkeit umso mehr schätze.

DANKE :)

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Alberta Moser

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