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Wann bin ich im NICHT SEIN?

Das NICHT SEIN ist das Verharren in der Vergangenheit.

Das Verharren in der Schuldzuweisung.

Das Verharren in der Reaktion.

Das Verharren in den alten Schuhen der Ahnen und den eigenen Kinderschuhen.

Dem Leben wird die Schuld zugewiesen, verantwortlich zu sein, für die

NICHT-ERFÜLLUNG der Träume, die man sich zurecht geschneidert hat im Laufe seines Seins. Träume, die Träume der anderen waren.

Träume, die Bilder sind, die andere für uns gemacht haben um in ein allgemeines Schema zu passen.

Aber sind das auch unsere eigenen, ganz persönlichen Bilder von uns selbst?

Wollen wir überhaupt so sein wie unsere Eltern, unser nahes Umfeld, unsere Mitmenschen es von uns erwarten?

Fragt sich niemand: In welche Richtung will ICH? Lebe ich nur um zu gefallen, um akzeptiert, angenommen zu werden? Wo beginnt mein eigenes Sein, mein eigener Traum, mein eigenes Bild von mir?

Der Mensch fügt sich ein in ein Umfeld um dazu zugehören. Er ist h ö r i g um dabei zu sein, um nicht ausgeschlossen zu sein.

Doch lebt er damit sein eigenes Bestreben, seine eigenen Vorlieben, seinen eigenen Plan?

Im Reagieren sind wir Meister. Wir sind nicht die Ursache im Voran-Gehen. Wir sind die Wirkung auf das was uns von Außen her suggeriert wird. Wir folgen blind und wiederholen immer wieder das was uns vorgelebt und vorgegaukelt wird.

Doch unser ursprünglicher Plan beinhaltet eigene Anweisungen, wie wir zu agieren haben. Wir selbst sollen die Ursache sein für unser eigenes Leben. Andere sind nur Wegbegleiter, die uns einen Spiegel vorhalten, um uns wieder daran zu erinnern, wenn wir unseren Weg verlassen haben.

Wir sollen kreieren und schöpfen aus unserer eigenen Quelle. Es gibt viele Abziehbilder, viele Nachahmer, viele Marionetten aber wo sind die, die etwas bewegen wollen aus der eigenen Bereitschaft heraus zu kreieren, zu agieren, zu sein?

Unsere Aufgabe ist es zu verändern, NEU ZU SEIN, neue Ideen in die Tat umzusetzen.

Der Mensch hat zwar schon viel gelernt, doch lernt er nicht wie er Altes abstreifen soll.

Vergangenes zu Grabe tragen und zu vergraben, dem Verfall preis zu geben ist für viele die Behinderung im NEU SEIN. Das Immer-wieder-Auferstehen lassen der Vergangenheit ist ein Sich-selbst-Fesseln an den Pfahl der Selbstverachtung. Denn ich achte mich nicht, wenn ich mich ständig mit Dingen beschäftige, die mir schaden. Ich achte mich nicht, wenn ich mich in die Vergangenheit begebe, denn das Leid, dass damit verbunden ist, hält mich fest und hindert mich am Weiterkommen. Da dieses Leid mir bekannt und vertraut ist, kann ich mich suhlen im Sumpf der Vergänglichkeit um dem NEU SEIN auszuweichen.

Was für ein IRR-SINN!!!

Doch die Heilung liegt bereits im Leid verborgen. Wenn ich genug habe von meiner Selbstverachtung, wenn ich genug habe von meiner Selbstverstümmelung, wenn ich genug habe von meinem Selbstmitleid, kann ich mich dazu entscheiden NEU ZU SEIN.

Ich verändere meine Sichtweise und besinne mich auf Reinigung, Klärung und Heilung.

Heilung im Sinne von Gesundhaltung im Geistigen wie im Körperlichen. Ich lasse Altes los um NEU-auszutreiben. So wie im Frühling alles beginnt sich zu erneuern so sehe ich mich und kann somit freudvoll und dankbar mein NEUES SEIN begrüßen.

Ich bin bereit Altes loszulassen um Neues zuzulassen. DANKE :)

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9853 Gmünd, Kärnten

Alberta Moser

Deulytikerin®

Carrissa® Balance Therapeutin

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